Spare jetzt bis zu 50% auf Winter-Fashion & Equipment >>

Regenbekleidung

Regenbekleidung spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, bei nassem Wetter trocken und komfortabel zu bleiben. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal solcher Kleidung ist ihre Wasserdichtigkeit, die in der sogenannten Wassersäule (WP) gemessen wird. Dieser Wert gibt an, wie viel Wasserdruck das Material aushält, bevor Wasser eindringt. Je höher die Wassersäule, desto besser schützt das Kleidungsstück vor Regen, selbst bei starkem oder langanhaltendem Niederschlag. Im Folgenden erfahren Sie, was die WP-Zahl genau bedeutet und welche Werte für unterschiedliche Wetterbedingungen empfehlenswert sind.

Die Wassersäule

Die Wassersäule (WP) ist ein Maß dafür, wie viel Wasserdruck ein Gewebe aushalten kann, bevor Wasser durchdringt. Ein Wert von 15.000 mm bedeutet beispielsweise, dass das Kleidungsstück dem Druck einer 15 Meter hohen Wassersäule standhält, ohne nass zu werden.

Die geeigneten WP-Werte für Regenbekleidung hängen von den Einsatzbedingungen ab:

  • Ab 2.000 mm WP: Das Kleidungsstück gilt als wasserdicht und schützt vor leichtem Regen oder kurzen Regenschauern.
  • Ab 5.000 mm WP: Geeignet für moderate Regenfälle und täglichen Gebrauch bei wechselhaftem Wetter.
  • Ab 10.000 mm WP: Ideal für starken Regen und längere Aufenthalte im Freien, bietet zuverlässigen Schutz auch bei intensiven Niederschlägen.
  • 15.000 mm und mehr: Bietet sehr hohen Schutz, auch bei extremem Regen und bei Aktivitäten, bei denen viel Bewegung stattfindet oder das Material stark beansprucht wird.
     
    Für den normalen Alltag und moderate Wetterbedingungen sind Werte ab 5.000 mm oft ausreichend. Bei Outdoor-Aktivitäten oder in Regionen mit häufig starkem Regen empfiehlt sich eine Regenbekleidung mit mindestens 10.000 bis 20.000 mm WP.

Atmungsaktivität

Die Atmungsaktivität ist ein ebenso wichtiger Faktor wie die Wasserdichtigkeit bei Regenbekleidung. Sie beschreibt, wie gut ein Material Wasserdampf (z. B. Schweiß) von innen nach außen entweichen lässt, damit die Kleidung nicht von innen nass und unangenehm wird.Ein Kleidungsstück kann eine hohe Wassersäule (WP) haben und somit sehr wasserdicht sein, aber wenn es nicht atmungsaktiv ist, sammelt sich Feuchtigkeit im Inneren, was zu einem unangenehmen Tragegefühl führt. Gute Regenbekleidung kombiniert deshalb hohe Wasserdichtigkeit mit einer guten Atmungsaktivität.

Atmungsaktivität wird häufig in Gramm Wasserdampf pro Quadratmeter und Tag (g/m²/24h) angegeben. Werte von etwa 5.000 bis 20.000 g/m²/24h sind üblich:

Niedrige Atmungsaktivität (<5.000 g/m²/24h): Kann für kurze, weniger anstrengende Einsätze ausreichen.
Mittlere Atmungsaktivität (5.000–10.000 g/m²/24h): Gut für moderate Aktivitäten.
Hohe Atmungsaktivität (>10.000 g/m²/24h): Empfehlenswert bei intensiven Outdoor-Aktivitäten, bei denen viel geschwitzt wird.
 
Bei der Auswahl einer Regenjacke ist es also wichtig, sowohl auf die Wassersäule als auch auf die Atmungsaktivität zu achten, um optimalen Schutz und Komfort zu gewährleisten.

Herren

Damen