Golfschläger

 

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Der Golfschläger lässt sich in drei Hauptteile gliedern. Hierzu gehören der Schlägerkopf, der Schaft und der Griff, die im Golf Auswirkungen auf das Spiel haben. Nun wird der ein oder andere sich fragen, worauf beim Kauf von Golfschlägern zu achten ist.

 

Zunächst einmal muss gesagt werden, dass auf dem Golfplatz je nach Spielsituation und Geländebedingungen verschiedene Golfschläger notwendig sind. So steht jeder Golfschläger für eine gewisse Distanz, mit der der Golfball nach vorne zur Fahne gespielt wird. Gäbe es nur einen Schläger, so müsste man allein über den Schwung die Distanz anpassen. Doch die Weitenunterschiede ergeben sich aus den unterschiedlichen Neigungswinkeln der Schlagflächen. Man spricht diesbezüglich vom Schlägerloft, der darüber entscheidend ist, wie hoch bzw. wie weit der Golfball an Distanz zurücklegt. Bei niedrigem Schlägerloft und ausreichender Schlägerkopfgeschwindigkeit fliegt der Ball weiter und erzielt zugleich eine flache Flugbahn. Im umgekehrten Fall erzielt man eine höhere und kürzere Flugbahn, wenn die Neigung der Schlagfläche eine höhere Gradzahl aufweist. Hölzer haben ein geringes Loft; Eisen hingegen ein hohes Loft (bei Wedges bis 64 Grad).

 

Grundsätzlich dürfen in einem Golfbag bis zu 14 Golfschläger mit auf die Runde mitgenommen werden. Es handelt sich dabei weitestgehend um Eisen, welche der Länge nach mit den Nummern zwischen Zwei und Neun versehen sind. Ein Schläger, dem eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, ist der Putter, da dieser Schläger meist spielentscheidend ist. Darüber hinaus gibt es in der Golftasche noch einen Driver für den Abschlag, und den Experten stehen zudem nochFairwayhölzer und Hybrids, so wie Wedges zur Verfügung.

 

 

Golfschläger Hölzer (Driver)

 

Der Schlägerkopf von Hölzern besitzt ein birnen- bis tropfenförmiges Design und ist zumeist hohl in seinem Inneren. Aufgrund seines großen Schlägerkopfes wird das Treffen des Golf Balles erleichtert und außerdem höhere Schwunggeschwindigkeiten erzielt. Während in der Vergangenheit tatsächlich Holz Anwendung fand, werden heutzutage Legierungen aus leichten, elastischen und hochwertigen Metallen verwendet. Hierzu gehören unter anderen Stahl, Kevlar, Aluminium, Kunststoff und Titan. Golfschläger Hölzer kommen bei Schlägen aus dem halbhohen Gras oder beim Abschlag zum Einsatz. Im Golf Bag befinden sich bis zu drei verschiedene Golf Driver, die es in den Größen von 1-7 gibt, wobei die Nummer 1 den größten Schläger bezeichnet und zugleich auch die weitesten Abschläge erzielt.

 

 

Fairwayhölzer

 

Fairwaygolfschläger finden, wie der Name bereits verrät, für Schläge im Fairway Anwendung. Aber auch Abschläge vom Tee können mit Fairwayhölzern problemlos gemacht werden. In der Regel werden sie aber für Abschläge verwendet, für die  der Driver zu lang oder zu unsicher wäre, und für lange Distanzen auf dem Fairway z. B. für den zweiten Schlag auf einem Par 5 oder langen Par 4. Es kommt auch oft vor, dass Fairwayhölzer  bei Golfspielern mit langsamerer Schwunggeschwindigkeit die langen Eisenschläger ersetzen. Ein Holz 7 ersetzt beispielsweise das Eisen 3, Holz 9 das Eisen 4. Der Schlägerkopf dieser Golfschläger weisen im Inneren einen Hohlraum auf, in dem Gewichte positioniert werden können. Das Volumen liegt in der Regel zwischen 150 und 460 Kubikzentimeter. Die Schäfte der Fairwayhölzer sind etwas länger als diejenigen der Eisen mit demselben Loft. Entsprechend erzielt man z.B. mit einem Holz 7 eine höhere Schwunggeschwindigkeit und demzufolge einen längeren Ballflug als mit dem Eisen 3, das ebenfalls einen Loft von 21° besitzt. Wenn Golfspieler sich für ein Fairwayholz entscheiden sollten, dann gelten bei der Auswahl dieselben Kriterien wie bei den Drivern: keine zu steilen Lofts. Ein Holz 3 mit 15° Loft benötigt eine hohe Schwunggeschwindigkeit und ist für die große Mehrheit der Amateurgolfer auf dem Fairway nicht gerade die beste Schlägerwahl. Vielmehr sollte zu einem Holz 5 mit ca. 18° Loft oder Holz 7 mit ca. 21° gegriffen werden, zumal diese mehr Kontrolle, mehr Weite  und Schlaggenauigkeit aufbringen. Darüber hinaus ist bei Fairwayhölzern zu beachten, dass sie über eine breite und flache Schlagfläche verfügen, da sie dann einfacher zu spielen sind.

 

 

Golfschläger Eisen

 

Bei Eisenschlägern unterscheidet man noch einmal zwischen geschmiedeten Schlägerköpfen und solchen die gegossen werden. Da geschmiedete Golfschläger Eisen angesichts ihrer manuellen Herstellung relativ teuer sind, werden die Schlägerköpfe aus der Massenproduktion gegossen. Manche Golfspieler entscheiden sich jedoch dennoch für einen geschmiedeten Schlägerkopf, zumal sie nach subjektiver Einschätzung das bessere Schlaggefühl vermitteln sollen. Eisen besitzen einen trapezförmigen Schlägerkopf. Früher war dieser aufgrund einer massiven Machart sehr klein; solche Schläger werden auch als Blade bezeichnet. Diese werden noch heute von den Golfspielern geschätzt, weil sie ein direktes Feedback und ein besseres Ballgefühl im Treffmoment vermitteln.  In der Regel werden aber die Schlägerköpfe der Eisenschläger mit einer dünnen Schlagfläche produziert und die Rückseite ausgehöhlt, so dass das Gewicht in den Rand positioniert werden kann. Gleichzeitig haben die Schlägerschmieden durch diese Bauweise die Schlagfläche vergrößert, wodurch den Anfängern und Amateurgolfern das Spiel erleichtert wurde. Diese sog. Cavity-Back-Schläger finden sich mittlerweile auch bei einigen Golf Pros in deren Golfbags wieder. Eisengolfschläger bieten im Vergleich zu Hölzern eine höhere Ballkontrolle und können auch aus schwierigen Spielsituationen (halbhohes Gras, Semirough) heraus gespielt werden. Die Schäfte der Eisen bestehen entweder aus Graphit oder aus Stahl.

 

 

Hybrid oder Rescue-Golfschläger

 

Hybrid-Golfschläger sind eine Kombination aus Hölzern und Eisenschlägern: sie kombinieren die Schlaggenauigkeit der Golfschläger Eisen und die Schlagweite der Hölzer. Anzumerken sei an dieser Stelle, dass beide Eigenschaften bei Hybriden bzw. Rescue-Schlägern nicht so stark ausgeprägt sind wie bei Drivern und Eisen. Material, Schaftlänge, Lot und Lie-Winkel sind ähnlich denen des entsprechenden Eisenschlägers, die Bauform ist hingegen voluminöser und kommt oft mehr der eines Drivers gleich. Aufgrund ihrer erstklassigen und leichten Spielbarkeit eignen sich Hybride oder Rescues ideal für Anfänger. Dieser Schlägertyp kommt meist im Semi-Rough und auf dem Fairway zum Einsatz. Aufgrund seines tiefen Schwerpunktes im Schlägerkopf ist der Hybrid Golfschläger erstklassig geeignet, auch aus schwierigen Spiellagen zu spielen ohne auf Weite verzichten zu müssen. Der Schaft bei den Hybriden bzw. Rescues ist kürzer als bei einem vergleichbaren Fairwayholz und einfacher zu treffen.

 

 

Wedges (engl. Keil)

 

Wedges gehören zu den Eisenschlägern und werden gewöhnlich für Annäherungsschläge rund um das Grün oder für schwierige Spielsituationen (Bunker, hohes Gras, Gräben etc.) gebraucht. Ihre Besonderheit liegt in ihrem großen Neigungswinkel der Schlagfläche. Dieser lässt nämlich den Golfball sehr hoch fliegen und nach der Landung auf dem Grün nur kurz ausrollen. Im Vergleich zu den Golf Eisen unterscheiden sich Golf Wedges im Aufbau und im Material durch einen vielmehr abgerundeten Schlägerkopf. Dieser ist auch häufig weicher als bei üblichen Golfschläger Eisen. Dadurch erzielen Wedges mehr Präzision und vermitteln zudem eine größere Rückmeldung im Treffmoment. Unter den Wedges gibt es das Pitching Wedge und das Sand Wedge. Es gibt aber auch noch das Gap Wedge oder das Lob Wedge.

 

Pitching Wedge: 48°

Gap Wedge: 52°

Sand Wedge: 56°

Lob Wedge: 60°

 

Worauf beim Kauf eines Wedge geachtet werden sollte ist, dass es neben den oben erwähnten Standard-Lofts auch noch weitere Zwischengrößen gibt. Am Ende sollte das individuelle Spiel sowie die Schlaglänge des Spielers für die Kaufentscheidung über den Loft herangezogen werden.

 

Ein Pitching Wedge wird dann herangezogen, wenn Spieler sich dem Grün annähern oder aus einem Bunker gespielt werden muss. Die Entfernung in beiden Situationen liegt zwischen 20 und 100 Metern. Aufgrund seines flachen Schlägerkopfs vollzieht das Pitching Wedge einen hohen Ballflug und bleibt nach der Landung auf dem Grün soweit liegen – man spricht diesbezüglich von einem Drop-and-Stop.

 

Sand Wedges werden in der Regel bei Schlägen aus dem Sandbunker benutzt. Aber es kann auch schon mal vorkommen, dass man auch im tiefen Rough zum Sand-Wedge greift. Weniger zu gebrauchen ist dieser Golfschläger für extrem harten Boden. Denn die Sohle würde dort aufgrund des hohen Bounce-Winkels abprallen und der Golf Ball somit unkontrolliert mit der Kante getroffen werden. Das Sand Wedge hat einen hohen Loft mit rund 56° und besitzt zudem einen Bounce von 12 bis 16°. Das wiederum drückt sich dadurch aus, dass Sandwedges über eine gegen die Schlagrichtung ansteigende Schlägersohle verfügen, so dass das Eingraben im Sand reduziert wird.

 

Gap Wedges sollen die Lücke zwischen Pitching Wedge und Sand Wedge überbrücken. In diesem Sinne findet man des Öfteren auch die Bezeichnung Approach Wedge. Benutzt wird ein Gap Wedge bei präzisen Annäherungsschlägen aus geringen Entfernungen zwischen 80 und 120 Metern. Das Gap-Wedge hat in der Regel ein Loft von 52°.

 

Ein Lob Wedge besitzt viel Loft und wenig Bounce und eignet sich erstklassig für schwierige Lagen rund ums Grün. Mit einem Lobwedge lässt es sich gut aus dem hohen Rough spielen und ermöglicht hohe Schläge. So einfach dies auch klingen mag, so eignet sich das Lobwedge weitgehend für erfahrene Golfspieler, zumal die Gefahr besteht, unter dem Ball hindurch zu schlagen.

 

 

Golfschläger Putter

 

Der Putter ist im Grunde genommen der wichtigste Golfschläger in der Golftasche. Denn mit keinem anderen Schläger macht man so viele Schläge als mit dem Golfschläger Putter. In der Regel sind es zwei Schläge pro Loch und somit 36 auf einer kompletten Golfrunde. Angesichts des häufigen Gebrauchs sollten man sich nicht für einen x-beliebigen Putterschläger entscheiden, sondern vielmehr unzählige ausprobieren bis man für sich den richtigen gefunden hat. Putter bestehen aus Metall, wobei heutzutage oft Kunststoffeinsätze in der Schlagfläche eingelassen werden, um ein besseres Schlaggefühl beim Ballkontakt zu generieren.  Neben einem erstklassigen Schlaggefühl spielt aber auch die Balance eine wichtige Rolle. Der Loft des Putter-Schlägers liegt zwischen null und vier Grad. Angeboten werden Putter in unterschiedlichen Schaftlängen, die von 33 bis 36 Inch reichen.  In Sachen Schlägerkopf-Design lassen sich die Hersteller einiges einfallen und versuchen jede Saison mit einer neuen „Wunderwaffe“ zu überzeugen. Eine große Hilfe beim Putten auf dem Grün stellen optische Ausrichtungshilfen dar. So gibt es die Firma Odyssey (Callaway), die mit dem Two-Ball-Putter auf dem Markt kam. Zwei ballgroße Kreise in Verlängerung des Sweet-Spots sollen bei der Ausrichtung des Putter-Schlägerkopfes helfen. Aber auch andere Golfschläger-Hersteller bieten äußerst kontrastreiche Ausrichtungshilfen, die die Puttversuche sinken lassen. Um das Spiel auf dem Grün zu überleben, entscheiden für gute Scores eine gute Balance, die durch eine optimale Gewichtsverteilung im Schlägerkopf des Putters erreicht wird.

 

Wie bereits erwähnt, dürfen auf einer Golfrunde in der Regel bis zu 14 Golfschläger mitgeführt werden und es stellt sich die Frage, ob man sich zu Beginn seiner Golfkarriere einen ganzen Schlägersatz leisten sollte. Diese Frage lässt sich folgendermaßen beantworten: Da die Lernkurve schnell und stetig ansteigt und sich das Spiel mehr und mehr verbessert, wird man schnell feststellen, dass man mehr Schläger benötigt. Schließlich will man auf dem Golfplatz die verschiedenen Distanzen und Spielsituationen auch optimal spielen. Ein weiterer Grund, bereits als Golf Anfänger sich für ein Komplett-Golfschläger-Set zu entscheiden, ist, dass es einige Schläger, der bereits gewählten Marke, nicht mehr auf dem Markt gibt, weil der Schläger-Hersteller bereits neue Produkte entwickelt hat. Darüber hinaus lassen sich komplette Golfschlägersets einer Golfmarke besser wiederverkaufen.

 

An diesem Punkt anschließend folgt sogleich die nächste Frage: Soll man zu einem No-Name-Golf Schlägersatz greifen oder lieber mehr in seine Golfausrüstung investieren. Nun, die meisten No-Name-Produkte, insbesondere im Golfsport, erweisen sich meist als minderwertige Qualität, worunter die Spielfreude auf längere Sicht zu leiden hat. Vielmehr sollte man sich für einen hochwertigen Schlägersatz von einer bekannten Golfschläger-Firma entscheiden. Auch hier kann man bei Auslaufmodellen oft schon günstig bekommen.

 

Custom Fitting – nur nicht von der Stange

 

Diejenigen, die sich dem Golfsport gänzlich verschrieben haben, und eine Golfausrüstung haben möchten, die auf die persönliche Spielweise und an die körperlichen Voraussetzungen angeglichen ist, sollten ein Custom Fitting oder Club Fitting vornehmen lassen.  Loft und Lie, Flex, exakte Schaftlänge und Griffgröße – das alles trägt, individuell angepasst, zu einem besseren Spiel bei.

 

Ganz gleich, ob es sich um ein Komplett-Fitting (Driver, Fairwayhölzer, Hybridschläger, Eisenschläger Wedges) oder nur um einen ganz bestimmten Schläger aus dem Golfbag handelt, so sollten bezüglich des Custom Fittings bestimmte Punkte berücksichtigt werden.

 

Um ein gutes Clubfitting zu erreichen, braucht man die genauen Körpermaße. Bei dieser  Form des Custom Fittings handelt es sich um das statische Fitting. Hierzu stellt man sich bequem und aufrecht in Golfschuhen gekleidet hin und misst nach und nach die Körpergröße, die Armlänge, die Finger und den Handballen. Als nächstes muss die Schaftlänge ermittelt werden. Diesbezüglich wird der Abstand der Handgelenke zum Boden gemessen. Zum Schluss muss nur noch die Griffstärke ermittelt werden. Messen Sie hierzu vom Handgelenk bis zum längsten Finger.

 

Während beim statischen Fitting der Körper eines Golfspielers vermessen wird, kann das dynamischen Fitting nur von einem Golfprofi durchgeführt werden. Denn dieser ermittelt auf der Driving Range den richtigen Schläger anhand des Ballflugs, des Bewegungsablaufs des Golfers, der Anatomie des Golfers und der individuellen Spielweise. Dem entsprechend nimmt diese Art des Fittings auch einige Zeit in Anspruch. Zu erwähnen sei noch, dass ein Custom Fitting nur auf eine bestimmte Marke vollzogen werden kann. Denn die Standartschläger einer jeden Golfschlägerfirma – Ping, Callaway, TaylorMade, Wilson, Adams, Cleveland, Jordan – sind unterschiedlich.

 

 

Statisches Clubfitting:

 

-geeignet für Anfänger

-Vermessung der Körperstatik

-Messung der Schlägerkopfgeschwindigkeit

-Beratung zu Schaft und Schlägerkopfform

-Beratung zum Umfang des Schlägersatzes

 

Dynamisches Clubfitting:

 

-Messung des Lie-Abdrucks

-Bestimmung des optimalen Lie-Winkels

-Messung der Ballgeschwindigkeit

-Bestimmung der Schaftflexibilität und Schaftgewicht

-Messung des Angriffswinkels (Angle of Attack )zur Ermittlung der Loft und Kopfform

 

 

Ping, Cleveland, Taylor Made, Wilson Staff, Callaway Golfschläger

 

Seit fast einem halben Jahrhundert währt die Erfolgsgeschichte der Schlägerschmiede Ping Golf aus Phoenix. Mit dieser Firma ist zugleich ein ganz besonderer Name verbunden: Karsten Solheim. Der Norweger war 1913 in die USA eingewandert, arbeitete in den 50er-Jahren als Ingenieur bei General Electric und entwarf in dieser Zeit in seiner Garage im Jahr 1959 einen Golf Putter nach eigenen Vorstellungen. Dieser Putter bekam den Namen Ping 1A. Anfangs kam dieser Golfschläger einem Schrubber gleich, aber dafür überzeugte der Putter durch seine besondere Technik der Gewichtsverteilung des Schlägerkopfes. Sie trug die Bezeichnung „Heel-toe-Balance“. Mit dieser Innovation revolutionierte Solheim den Golf Markt und der Erfolg der Firma Ping nahm ihren Lauf. Das Unternehmen konnte sich durch bekannte Modelle Answer an die Spitze der führenden Hersteller von Putter setzen (Anser Milled Scottsdale Putter, Sydney Putter, Karsten 1959 Putter, Faith Putter). 

 

Die Cleveland Golf Company mit ihrem Stammsitz am Huntington Beach in Kalifornien wurde im Jahr 1979 von Roger Cleveland gegründet, der sich zu Beginn darauf spezialisierte, hochwertige Repliken klassischer Golfschläger aus den 40er- und 50er-Jahren zu produzieren und zu verkaufen. Heutzutage hat sich das Unternehmensbild bei weitem gewandelt und Cleveland ist im Bereich der innovativen Golfprodukte einer der Marktführer. Das Golfschläger Sortiment erstreckt sich heutzutage von Cleveland Driver (Launcher XL270 Driver, Launcher XL270 Draw Driver, Launcher SL290 Driver, Launcher TL310 Driver), Cleveland Fairway Hölzer (Launcher FL Fairway) über Cleveland Rescues (Mashie) und Cleveland Wedges (CG16 Black Pearl Wedges, CG15 Black Pearl, Niblick) bis hin zu Cleveland Putter (Putter T-Frame Mallet, Classic Black Platinum 1 Putter, Classic Platinum 1 Putter, Classic 1 BRZ Putter).

 

Als passionierter Golfspieler entdeckte Ely Callaway in einem Golfshop Golf Putter und Golf Wedges, die einen mit Hickoryholz umschlossenen Stahlschaft besaßen. Diese Golfschläger überzeugten ihn so sehr, dass er kurzum in das produzierende Unternehmen – Hickory Stick USA – investierte. Nachdem er die Mehrheit am Unternehmen erworben hatte, erfolgte 1983 die Umbenennung des Unternehmens in Callaway Hickory Stick USA. Nur wenige Jahre darauf fand eine erneute Umbenennung  statt und zwar in Callaway Golf Company. Den umfassendsten Anteil am Erfolg hat der Big Bertha Golf Driver, der wohl meistverkaufte Driver weltweit, dazu beigetragen. Doch die Produktpalette basiert nicht nur auf diesen einzigartigen Driver (RAZR HAWK Driver, Diablo Octane Black Driver, Legacy Apex Driver), sondern umfasst auch Eisen (RAZR XF Eisen, Diablo Edge Eisen, Legacy Eisen), Hybride (RAZR X Hybride, FT-iZ Hybride, Legacy Hybride, Diablo Edge Hybride), Hölzer (RAZR HAWK Fairway-Hölzer, Diablo Octane Fairwayhölzer, Legacy Fairwayhölzer), Golfbälle (TOUR i(s) Golf Ball, Solaire Golfball, HX Diablo Golfball) und weiteres Golf Zubehör.

 

Die Golfmarke Wilson Golf erlebte im Jahr 1914 ihre Geburtsstunde, als das bis dahin existierende Unternehmen mit dem Namen Ashland Manufacturing Company in die Thomas E. Wilson Company umbenannt wurde. Bereits zu Anfang erkannte das Unternehmen, dass eine Kooperation speziell mit Profi-Golfspielern nicht nur besonders förderlich für die bessere Vermarktung der Golfschläger war, sondern auch für die gezielte Weiterentwicklung. Mit dem Golfspieler Gene Sarazen hatte man den Richtigen gefunden. Weitere Golfspieler folgten, wie etwa Nick Faldo, John Daly, Walter Hagen oder Payne Stewart. Im Jahr 1970 kam es zum Verkauf der Golfmarke Wilson Golf an die Pepsi Inc., was für die Erfolgsstory nicht zum Nachteil werden sollte. Denn speziell in der Entwicklung von Golfschlägern und Golfbällen war Wilson Staff nahezuüber die gesamten 80er-Jahre der Maßstab. 1989 wurde das Unternehmen abermals verkauft, und zwar an die Amer Gruppe aus Finnland. 2002 war für Wilson Staff ein geschichtsträchtiges Jahr, da das Golfunternehmen den Deep Red Driver auf den Golfmarkt brachte. Heute setzt die Marke auf die Entwicklung der Nanotechnologie für ihre Golfschläger Produktion, wodurch leichtere als auch länger haltbarere Golfschläger (Wilson DXi 8.0 Degree Driver, Wilson Shockwave Golf Driver, Wilson Eisen FG Tour, Wilson Eisen Ci9, Wilson Eisen FG62,  Wilson Staff Vizor Putter, Wilson Staff 8881 Putter, Wilson DXi Fairway Woods, Wilson DXi Hybrids) hergestellt werden können.

 

1979 wurde die Golf Firma Taylor Made von Gary Adams in Illinois gegründet. Da er zuvor Vertreter für Golf Range Zubehör war, stellte der Firmengründer fest, dass die neuen Golfbälle mit einem normalen Eisenschläger genauso weit geschlagen werden konnte, wie mit einem Golf Driver. Das machte für Gary Adams keinen Sinn. Entsprechend entwarf er seinen eigenen Driver aus Eisen. Die anfängliche Skepsis in der Golfwelt war schnell verflogen, als sich einige Profigolfer von dem neuen Golfschläger überzeugt hatten. 1984 kaufte Salomon die damals noch kleine Golfschmiede Taylor Made und fortan entwickelte sich Taylormade zu einer der führenden Golffirmen in der Welt. Die Produktpalette wuchs, und neue Golfschläger (R11 Driver, Burner SuperFast 2.0 Driver, R11 Fairway, Tour Preferred MB Irons, Ghost Spider Putter), Golfbags (TMX Stand Bag, TMX T2 Cart Bag), Golfbälle (Penta TP Ball, Bunrer Ball, TP Black Ball) und sonstiges Golfzubehör (Targa Glove, Radar Visor) füllten die Shop-Regale. Im Jahre 1998 wurde Salomon, und damit auch Taylor Made, an die Adidas AG verkauft. Die Zusammenarbeit trug schnell Früchte, denn die neue Zusammenarbeit ermöglichte eine Ausweitung der Produktpalette sowie eine Expansion in den Bereich der Golfbekleidung.